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Das Ende der Schlupflöcher?

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Es ist eine der größten Anpassungen der Besteuerungsregeln auf internationaler Ebene: Ca. 70 Staaten haben am 7. Juni 2017 das sogenannte Multilaterale Instrument (MLI) unterzeichnet, mit dem auf einen Schlag Tausende von Steuerabkommen angepasst werden sollen. Der Schritt ist Teil des BEPS-Projekts von OECD und G20, das internationalen Konzernen die grenzüberschreitende Gewinnverlagerung erschweren soll.
Für Unternehmen sind die Änderungen bei der Betriebsstätten-Definition am gravierendsten. Damit wird die Besteuerungsgrundlage in vielen Ländern ausgeweitet. Selbst geringfügige Geschäftsaktivitäten im Ausland können schon die Anmeldung einer Betriebsstätte erfordern. Kostenintensiv sind auch die neuen Dokumentationspflichten. Denn künftig müssen Unternehmen stärker nachweisen, dass ihre Strukturen nicht allein der Erlangung von Steuervorteilen dienen.
Greifen werden die neuen Regelungen wohl ab 2019. Handlungsbedarf besteht für Unternehmen aber bereits jetzt, um unnötige Kosten zu vermeiden. Im KPMG Webcast „Das Multilaterale Instrument des OECD BEPS Projektes“ können Sie sich weitergehend zu den Änderungen aus dem MLI informieren.

DSGVO: Heute wird es ernst mit den neuen Datenschutzregeln

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Ab dem 25.05.2018 gelten in der EU neue Datenschutzregeln. Die EU-Kommission hat häufige Fragen rund um die seit heute geltende Datenschutz-Grundverordnung beantwortet. Weiterlesen[…]


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BAYER: Starke Finanzen, träges Geschäft


  Der Covestro-Abschied hat die Bayer-Bilanz vergoldet. Doch der Kauf von Monsanto bleibt ein Kraftakt.
Bayer-Chef Werner Baumann hätte die Aktionäre auf der Hauptversammlung liebend gerne mit frischen Neuigkeiten begrüßt. Doch auch 18 Monate nach der Übernahmevereinbarung mit Monsanto liegen noch nicht alle Kartellfreigaben vor. Vor allem die des US-Justizministeriums steht noch aus. Sie dürfte in (...) Weiterlesen
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Endspurt zur DSGVO

Fünf vor Zwölf: Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, deren Regelungen in ganz Europa für alle großen Konzerne ebenso wie für Einzelunternehmer gilt. Die übergreifende Komplexität des Themas macht die Umsetzung schwierig – und so mancher hat womöglich noch nicht einmal damit begonnen. Ob und was jetzt noch getan werden kann, erklären Rechtsanwälte Christian Knake und Dr. Matthias Bauer von der Kanzlei Warth & Klein Grant Thornton. Weiterlesen[...]

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Bundesregierung bewertet US-Steuerreform positiv

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Die Bundesregierung bewertet Teile der US- Steuerreform grundsätzlich positiv. In ihrer Antwort (19/2088) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen heißt es, grundsätzlich sei festzustellen, dass internationale Gewinnverlagerungen und Gewinnverkürzungen durch die Einführung robuster Abwehrmaßnahmen in den USA erschwert werden dürften. Weiterlesen[…]

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BAG zu kirchlichen Arbeitsvertragsregelungen

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Ein kirchlicher Arbeitgeber kann in den durch das staatliche Arbeitsrecht gesetzten Grenzen wirksam Arbeitsverträge abschließen, welche keine oder nur eine eingeschränkte Bezugnahme auf kirchliche Arbeitsvertragsregelungen vorsehen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt. Weiterlesen[…]

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Leitfaden zur Risikotragfähigkeit

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Die bankinternen Verfahren zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit sind für die Bankensteuerung von großer Bedeutung. Ein überarbeiteter Leitfaden der BaFin und der Deutsche Bundesbank enthält Grundsätze, Prinzipien und Kriterien, die von der Aufsicht bei der Beurteilung der bankinternen Risikotragfähigkeitskonzepte von Instituten zugrundegelegt werden. Weiterlesen[…]

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IDW Positionspapier zur Abschlussprüferrichtlinie

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Das IDW hat die 4. Auflage des IDW Positionspapiers zu Inhalten und Zweifelsfragen der EU-Verordnung und der Abschlussprüferrichtlinie veröffentlicht. Es gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungsinhalte und die wesentlichen Auslegungen einzelner Vorschriften. Weiterlesen[…]

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