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Das Ende der Schlupflöcher?

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Es ist eine der größten Anpassungen der Besteuerungsregeln auf internationaler Ebene: Ca. 70 Staaten haben am 7. Juni 2017 das sogenannte Multilaterale Instrument (MLI) unterzeichnet, mit dem auf einen Schlag Tausende von Steuerabkommen angepasst werden sollen. Der Schritt ist Teil des BEPS-Projekts von OECD und G20, das internationalen Konzernen die grenzüberschreitende Gewinnverlagerung erschweren soll.
Für Unternehmen sind die Änderungen bei der Betriebsstätten-Definition am gravierendsten. Damit wird die Besteuerungsgrundlage in vielen Ländern ausgeweitet. Selbst geringfügige Geschäftsaktivitäten im Ausland können schon die Anmeldung einer Betriebsstätte erfordern. Kostenintensiv sind auch die neuen Dokumentationspflichten. Denn künftig müssen Unternehmen stärker nachweisen, dass ihre Strukturen nicht allein der Erlangung von Steuervorteilen dienen.
Greifen werden die neuen Regelungen wohl ab 2019. Handlungsbedarf besteht für Unternehmen aber bereits jetzt, um unnötige Kosten zu vermeiden. Im KPMG Webcast „Das Multilaterale Instrument des OECD BEPS Projektes“ können Sie sich weitergehend zu den Änderungen aus dem MLI informieren.

Trendwatch: Zukunft des kapitalmarktorientierten Reportings

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Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat sich mit den Entwicklungspotenzialen der externen Berichterstattung befasst und hierzu ein neues Positionspapier veröffentlicht. Weiterlesen[…]


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Kahlschlag bei der Telekom


  Um wieder profitabel zu werden, will die Großkundentochter T-Systems in drei Jahren 10 000 Jobs streichen. Die Gewerkschaft kündigt scharfen Widerstand an.
Dass bei T-Systems etwas würde geschehen müssen, war allen Beteiligten klar: dem Aufsichtsrat, dem Vorstand, der Gewerkschaft und auch den Mitarbeitern. Die Telekom-Großkundentochter schreibt seit Jahren nahezu ununterbrochen Verluste. Nun hat der seit (...) Weiterlesen
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Endspurt zur DSGVO

Fünf vor Zwölf: Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, deren Regelungen in ganz Europa für alle großen Konzerne ebenso wie für Einzelunternehmer gilt. Die übergreifende Komplexität des Themas macht die Umsetzung schwierig – und so mancher hat womöglich noch nicht einmal damit begonnen. Ob und was jetzt noch getan werden kann, erklären Rechtsanwälte Christian Knake und Dr. Matthias Bauer von der Kanzlei Warth & Klein Grant Thornton. Weiterlesen[...]

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Gesetzentwurf zur Anzeigepflicht für nationale Steuergestaltungsmodelle gebilligt

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Die Finanzministerkonferenz hat sich gestern mit der Einführung der Anzeigepflicht für nationale Steuergestaltungsmodelle beschäftigt. Der Beschluss, den die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder gebilligt haben, geht auf eine Initiative des Landes Rheinland-Pfalz zurück. Weiterlesen[…]

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Senkung der Krankenkassenbeiträge

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Der geplante Abbau hoher Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen kommt auch den Arbeitgebern zugute. Die Rückführung ermögliche Beitragssenkungen im Volumen von jährlich rund 1 bis 1,5 Milliarden Euro, schreibt die Bundesregierung. Das führe über drei Jahre rechnerisch zu einer Entlastung der Arbeitgeber von jährlich rund einer Viertelmilliarde bis einer halben Milliarde Euro. Weiterlesen[…]

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Reform des anwaltlichen Gesellschaftsrechts?

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Die Fraktion der FDP will von der Bundesregierung wissen, was sie hinsichtlich einer Reform des anwaltlichen Gesellschaftsrechts unternimmt. Dieses erfahre von mehreren Seiten Reformanstöße, und es zeichne sich insgesamt ab, dass es eine Modernisierung brauche, um den Anforderungen einer sich verändernden Welt gerecht zu werden. Weiterlesen[…]

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Zunahme ausländischer Direktinvestitionen

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Ausländische Direktinvestitionen setzen Impulse für Innovationen und sichern Arbeitsplätze. Investitionen, insbesondere in sogenannte Kritische Infrastruktur, sind jedoch differenziert zu betrachten. Wie die Bundesregierung nun in einer Antwort schreibt, haben ausländische Direktinvestitionen in inländische Schlüsseltechnologieunternehmen rasant zugenommen. Weiterlesen[…]

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