Gastkommentare / Editorials

DSGVO – Bürokratie in allen Bereichen

Liebe Leserinnen und Leser, der Erscheinungstag dieser Ausgabe von DER BETRIEB ist gleichzeitig der Tag, ab dem die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz gelten. Nach dem Inkrafttreten der DSGVO im Jahr 2016 wurde den Unternehmen eine zweijährige Umsetzungsfrist gewährt – wohl zu wenig Zeit, wie sich nun zeigt. Nach einer Umfrage des IT-Verbands Bitkom verfehlen drei von vier Unternehmen die gesetzte Frist. Nur ein Viertel der Unternehmen in Deutschland ist d

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Organschaften von Kreditinstituten im Fokus der europäischen Aufsicht

1. Eine Anpassung der CRR: Hier könnte schon eine Differenzierung im Wortlaut der Verordnung zwischen „Ausschüttung“ und „Abführung“ ausreichen, denn bereits die Verlustübernahmeverpflichtung der Obergesellschaft im Rahmen des Gewinnabführungsvertrags sollte der Intention der CRR genügen. 2. Eine Reform der Voraussetzungen der ertragsteuerlichen Organschaft: Wesentliche Motivation zum Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags dürften die steuerlichen Folgen sein. Das Festhalten an diesem Weg zur

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Realsteuern im Fokus der Praxis

Liebe Leserinnen und Leser, die beiden deutschen Realsteuern sind nicht erst seit der gemeinsamen Veröffentlichung der BVerfG-Entscheidungen zur Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung für die Bemessung der Grundsteuer sowie zur Gewerbesteuerpflicht von Veräußerungsgewinnen am 10. April dieses Jahres in den Fokus geraten. Die Gewerbesteuer spielt in der Praxis eine immer größere Rolle, entwickelt sie sich doch mehr und mehr zur maßgeblichen deutschen Unternehmensteuer. Im Jahr 2017 lagen die

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Umsetzung der EU-Prospektverordnung

Das Wertpapier-Informationsblatt kommt!

Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze vorgelegt. Wesentlicher Inhalt ist die Einführung eines Wertpapier-Informationsblattes für öffentliche Angebote bis zu einem Schwellenwert von 8 Mio. €.

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Zukunftsthemen werden zu Aufgaben

Liebe Leserinnen und Leser, wie sieht die berufliche Zukunft der steuerlich Verantwortlichen in den Unternehmen aus? Dieser Frage gehen Schanz und Sixt in ihrem Beitrag „Die Steuerfunktion 4.0“ nach. Dabei analysieren sie die aktuelle Situation und zeigen auf, welche Einflüsse sich aus dem Zusammenspiel von Unsicherheit, Komplexität und Digitalisierung ergeben. Die Autoren erwarten zukünftig eine Aufgabenverschiebung innerhalb der Unternehmen: Die Steuerfunktion würde danach zukünftig mehr steue

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Zur Umsetzung der EU-Geschäftsgeheimnis-Richtlinie

Seit kurzem liegt ein Referentenentwurf für ein Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen vor, das die EU-Geschäftsgeheimnis-Richtlinie umsetzen soll. Ein erster Ausblick.

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Verfassungsmäßigkeit der Gewerbesteuer – geklärte und offene Fragen

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Gewerbesteuer stellt sich die Frage, was durch Karlsruhe geklärt ist und welche neuen Fragen bestehen?Insbesondere die Aussagen zur Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit bei Personengesellschaften überzeugen nicht.

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Rechtsrahmen und wirtschaftliches Handeln

Liebe Leserinnen und Leser, eine deutsche Redensart besagt „Wer gut schmiert, der gut fährt“, und auch der „Kölsche Klüngel“ ist bundesweit bekannt. Doch abseits jeder Folklore sind im Geschäftsverkehr die rechtlichen Rahmenbedingungen des wirtschaftlichen Handelns zu beachten. So geraten beispielsweise Zahlungen zur Auftragserlangung und deren Ansatz als Betriebsausgaben regelmäßig ins Visier von Betriebsprüfern – häufig mit straf- oder bußgeldrechtlichen Folgeverfahren. Der Grat zwischen Erlau

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